Zusammensetzung
Wirkstoff: Mirtazapinum.
Hilfsstoffe
Schmelztabletten: Aspartamum, Aromatica, Vanillinum, Excipiens pro compresso.
Filmtabletten: Excipiens pro compresso obducto.
Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
Filmtabletten zu 30 mg resp. 45 mg Mirtazapinum.
Schmelztabletten zu 15 mg resp. 30 mg Mirtazapinum.
Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
Episoden einer unipolaren Depression.
Dosierung/Anwendung
Allgemeine Dosierungsrichtlinien
Das Präparat kann angesichts der Halbwertszeit von 20-40 Stunden als einmalige Tagesdosis von 15-30 mg verabreicht werden. Remeron sollte vorzugsweise als Einmaldosis vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Es können aber auch gleichmässig auf den Tag verteilte Teildosen eingenommen werden (morgens und abends).
Spezielle Dosierungsrichtlinien
Erwachsene
Die empfohlene Startdosis ist 1× 15 mg und wird vorzugsweise vor dem zu Bette gehen eingenommen. Eine Dosiswirkungsbeziehung wurde bis anhin nicht eindeutig gezeigt. In klinischen Studien betrug die wirksame Dosis üblicherweise 15-45 mg. Patienten mit fehlendem Ansprechen auf 15 mg können somit eventuell von einer Dosissteigerung bis 45 mg profitieren. Die Dosissteigerungen sollten im allgemeinen nicht rascher als alle 2 Wochen erfolgen.
Ältere Patienten
Die empfohlene Dosierung entspricht der anderer Erwachsener. Bei älteren Patienten ist eine Dosiserhöhung sorgfältig zu überwachen, um eine zufriedenstellende und sichere Reaktion zu gewährleisten.
Kinder
Aufgrund fehlender Daten betreffend der Sicherheit und Wirksamkeit von Remeron bei Kindern sollten Kinder nicht mit Remeron behandelt werden.
Patienten mit Nieren- und/oder Leberinsuffizienz
Leberinsuffizienz: Leicht bis mässige Leberinsuffizienz führt zu einer um 50% grösseren AUC und Eliminationshalbwertszeit bei Einzeldosen. Eine Dosisanpassung ist notwendig.
Niereninsuffizienz: Niereninsuffizienz führt zu einer progredienten Abnahme der Clearance und zu einer ebensolchen Zunahme von t ½ und AUC. Bei mässig schwerer Niereninsuffizienz ist eine Anpassung von Einzeldosen um ein Drittel, bei schwerer Insuffizienz um die Hälfte notwendig.
Hinweis zu vergessenen Filmtabletten resp. Schmelztabletten
Bei einer abendlichen Tagesdosis: Die vergessene Dosis sollte wegen der evtl. auftretenden Müdigkeit bei morgendlicher Einnahme ausgelassen werden. Am nächsten Abend ist die normale Dosis einzunehmen.
Bei 2× täglicher Einnahme: Die vergessene Abenddosis soll nicht zusammen mit der Morgendosis eingenommen werden. Jedoch ist die vergessene Morgendosis zusammen mit der nächsten Abenddosis einzunehmen. Beim Vergessen beider Dosen eines Tages sollen diese ausgelassen werden und am folgenden Tag sind die normalen Dosen einzunehmen.
Korrekte Art der Einnahme
Die Filmtabletten sollen unzerkaut, falls notwendig mit etwas Flüssigkeit, geschluckt werden.
Remeron SolTab Schmelztabletten lösen sich auf der Zunge von selbst auf. Um das Zerfallen der Schmelztabletten zu vermeiden, dürfen diese nicht aus dem Blister gedrückt werden.
Jeder Blister enthält sechs Schmelztabletten, die durch Perforation getrennt sind. Reissen Sie vorsichtig entlang der Trennlinien eine Schmelztablette ab.
Ziehen Sie nun sorgfältig die Aluminiumfolie ab, in dem Sie in der mit Pfeil markierten Ecke beginnen.
Nehmen Sie die Schmelztablette mit trockenen Händen heraus und legen Sie diese auf die Zunge. Die Schmelztablette wird sich rasch auflösen und kann dann unzerkaut ohne Flüssigkeit heruntergeschluckt werden.
(Abbildungen siehe Packungsbeilage).
Kontraindikationen
Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Mirtazapin oder einem der Hilfsstoffe.
Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
In den klinischen Studien mit Remeron, wie auch in der Post marketing surveillance sind wenige, im allgemeinen bei Absetzen des Medikamentes reversible Fälle von Agranulozytose beobachtet worden. Man sollte auf Symptome wie Fieber, Halsentzündung, Stomatitis oder andere Infektionsanzeichen achten; beim Auftreten solcher Symptome ist die Therapie abzubrechen und das Blutbild zu kontrollieren.
Bei Patienten mit den folgenden Erkrankungen ist die Dosis vorsichtig einzustellen. Zudem ist eine regelmässige und sorgfältige Überwachung erforderlich:
- Epilepsie und organische Hirnsyndrome; klinische Experimente zeigten, dass bei Patienten, die mit Remeron behandelt wurden, nur selten Anfälle auftraten.
- Leber- oder Niereninsuffizienz.
- Herzerkrankungen wie Erregungsleitungsstörungen, Angina pectoris und kurz vorangegangenem Myokardinfarkt. Hierbei sollten die üblichen Vorsichtsmassnahmen getroffen werden und die Dosierung jeder Begleittherapie vorsichtig dosiert werden.
- Hypotonie.
Wie bei anderen Antidepressiva sollte Remeron bei Patienten mit den folgenden Symptomen mit Vorsicht eingesetzt werden:
- Miktionsstörungen wie z.B. bei Prostatahypertrophie, obwohl Nebenwirkungen unter einer Remeron-Therapie nicht zu erwarten sind, da Remeron nur sehr schwache anticholinerge Eigenschaften besitzt.
- Akutes Engwinkelglaukom und erhöhter intraocularer Druck, (auch hier besteht aufgrund der sehr schwachen anticholinergen Aktivität von Remeron, nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für das Auftreten unerwünschter Wirkungen).
- Diabetes mellitus.
Beim Auftreten eines Ikterus sollte die Therapie abgebrochen werden.
Darüber hinaus ist, ebenso wie bei anderen Antidepressiva, folgendes zu berücksichtigen:
- Unter der Behandlung mit Antidepressiva können sich bei Patienten mit schizophrenen oder anderen psychotischen Störungen die psychotischen Symptome verschlechtern.
- Paranoide Wahnvorstellungen können sich verstärken.
- In Anbetracht der Suizidgefahr, vor allem zu Beginn der Behandlung, sollte dem Patienten nur eine begrenzte Anzahl von Remeron Filmtabletten resp. Schmelztabletten ausgehändigt werden.
- Antidepressiva besitzen kein Suchtpotential. Dennoch kann eine plötzliche Beendigung der Behandlung nach langfristiger Verabreichung zu Übelkeit, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit führen.
- Ältere Patienten reagieren oft empfindlicher, insbesondere in Hinsicht auf Nebenwirkungen von Antidepressiva. Im Laufe der klinischen Studien mit Remeron wurden Nebenwirkungen bei älteren Patienten nicht häufiger beobachtet als bei anderen Altersgruppen; diesbezügliche Erfahrungen sind jedoch noch begrenzt.
Interaktionen
- In-vitro-Untersuchungen haben ergeben, dass Mirtazapin ein Substrat und schwacher kompetitiver Inhibitor der Cytochrom P450-Enzyme CYP1A2, CYP2D6 und CYP3A4 ist. Mit Inhibitoren dieser Enzyme kann es zu klinisch signifikanten Interaktionen kommen: z.B. erhöht Cimetidin die AUC von Mirtazapin um 64% und diejenige des aktiven Metaboliten Desmethylmirtazapin zusätzlich um 11%.
- In vivo Untersuchungen haben ergeben, dass Mirtazapin die Pharmakokinetik von Amitryptilin nicht wesentlich beeinflusst.
- Pharmakokinetische Interaktionsstudien haben gezeigt, dass Ketokonazol zu einer Erhöhung des Mirtazapin-Plasmaspiegels um 50% führt.
Eine kombinierte Behandlung von Mirtazapin und einem Inhibitor der CYP3A4 sollte mit Vorsicht erfolgen.
- In einer unkontrollierten Pilotstudie an psychotischen Patienten, die mit Mirtazapin und Risperidon therapiert wurden, wurden keine ausgeprägten Veränderungen der Plasmakonzentrationen von Risperidon und des 9-Hydroxymetaboliten von Risperidon festgestellt.
- Remeron kann die zentralnervös-dämpfende Wirkung von Alkohol potenzieren; Patienten sollten deshalb auf die Einnahme alkoholischer Getränke während der Behandlung verzichten.
- Remeron sollte nicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern oder innerhalb von 2 Wochen nach Beendigung einer solchen Therapie verabreicht werden.
- Remeron kann die sedative Wirkung von Benzodiazepinen verstärken; bei gleichzeitiger Verschreibung ist Vorsicht geboten.
Schwangerschaft/Stillzeit
Reproduktionsstudien bei Tieren haben Risiken für die Foeten gezeigt und man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Remeron sollte nur dann an schwangere Frauen verschrieben werden, wenn der Nutzen seines Gebrauchs die Risiken überwiegt. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Behandlung mit Remeron eine adäquate Kontrazeption anwenden.
Obwohl im Tierexperiment nur vernachlässigbare Mengen Remeron in die Muttermilch ausgeschieden wurden, sollte aufgrund fehlender Humanstudien auf die Verwendung von Remeron während der Stillzeit verzichtet werden.
Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
Remeron kann die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit beeinträchtigen. Die Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass sie Tätigkeiten wie beispielsweise das Lenken eines Motorfahrzeuges oder die Bedienung von Maschinen nur ausführen, wenn nach Meinung des Arztes gewährleistet ist, dass sie nicht durch die Behandlung beeinträchtigt werden.
Unerwünschte Wirkungen
Die folgende Tabelle zeigt die in placebo-kontrollierten, klinischen Studien über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen beobachteten, unerwünschten Wirkungen, die in mehr als 2% der Patienten der jeweiligen Behandlungsgruppe (Verum, Placebo) auftraten.
| Körperteil/Unerwünschte Wirkungen |
Anzahl (%) der Patienten |
Remeron Film-
tabletten:
15-30 mg/Tag
N= 522
|
Placebo
N= 475 |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen: |
|
|
|
|
| Gewichtszunahme |
57 |
(10,9) |
6 |
(1,3) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Zentrales Nervensystem: |
|
|
|
|
| Sedation im Allgemeinen |
224 |
(42,9) |
73 |
(15,4) |
| Schwindel |
47 |
(9,0) |
26 |
(5,5) |
| Schlaflosigkeit |
35 |
(6,7) |
31 |
(6,5) |
| Nervosität |
29 |
(5,6) |
23 |
(4,8) |
| Abnormales Denken |
23 |
(4,4) |
6 |
(1,3) |
| Depression |
21 |
(4,0) |
15 |
(3,2) |
| Ungewöhnliche Träume |
21 |
(4,0) |
7 |
(1,5) |
| Angstgefühle |
18 |
(3,4) |
15 |
(3,2) |
| Apathie |
18 |
(3,4) |
6 |
(1,3) |
| Tremor |
12 |
(2,3) |
5 |
(1,1) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Augen: |
|
|
|
|
| Abnormales Sehen |
9 |
(1,7) |
12 |
(2,5) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Kardiovaskuläres System: |
|
|
|
|
| Tachykardie/Palpitationen |
17 |
(3,3) |
15 |
(3,2) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Verdauungssystem |
|
|
|
|
| Trockener Mund |
127 |
(24,3) |
68 |
(14,3) |
| Gesteigerter Appetit |
71 |
(13,6) |
11 |
(2,3) |
| Obstipation |
59 |
(11,3) |
33 |
(6,9) |
| Nausea |
23 |
(4,4) |
27 |
(5,7) |
| Diarrhoe |
16 |
(3,1) |
21 |
(4,4) |
| Dyspepsie |
12 |
(2,3) |
14 |
(2,9) |
| Flatulenz |
12 |
(2,3) |
11 |
(2,3) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Haut und Anhangsgebilde: |
|
|
|
|
| Hautausschlag |
6 |
(1,1) |
13 |
(2,7) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Bewegungsapparat: |
|
|
|
|
| Myalgie |
12 |
(2,3) |
7 |
(1,5) |
| ------------------------------------------------------------------------------- |
| Körper insgesamt: |
|
|
|
|
| Asthenie |
52 |
(10,0) |
31 |
(6,5) |
| Kopfschmerzen |
45 |
(8,6) |
63 |
(13,3) |
| Akutes Abdomen |
44 |
(8,4) |
32 |
(6,7) |
| Grippesymptome |
21 |
(4,0) |
13 |
(2,7) |
| Ödeme |
18 |
(3,4) |
4 |
(0,8) |
| Rückenschmerzen |
11 |
(2,1) |
3 |
(0,6) |
Ein Transaminasen-Anstieg wurde gelegentlich beobachtet.
Auch wurden Hypokinesie, Agitation, Anorexie, orthostatische Hypotension, Amblyopie, Störungen des Geschmacksempfindens, Pharyngitis, Hyperkinesie (unruhige Beine) und Granulozytopenie sowie Agranulozytose (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») und delirante Zustände beobachtet.
Das Nebenwirkungsprofil der Schmelztabletten entspricht demjenigen der Filmtabletten.
Überdosierung
Toxikologiestudien zeigen, dass klinisch relevante kardiotoxische Effekte nach einer Überdosierung von Remeron nicht auftreten. In Ergebnissen von klinischen Studien und durch Erfahrungen aus der Anwendung in der Praxis konnte festgestellt werden, dass nach einer Überdosierung von Remeron, abgesehen von übermässiger Sedierung, keine klinisch relevanten Effekte zu beobachten sind.
Bei Überdosierung ist eine Magenspülung mit einer symptomatischen Therapie zur Unterstützung der Vitalfunktionen einzuleiten.
Eigenschaften/Wirkungen
ATC-Code: N06AX11
Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
Remeron enthält den antidepressiven Wirkstoff Mirtazapin. Erste Wirkungen zeigen sich im allgemeinen nach ein- bis zweiwöchiger Behandlung.
Remeron ist ein zentral aktiver präsynaptischer a 2 -Antagonist, der die zentrale noradrenerge und serotonerge Übertragung erhöht. Die Steigerung des Serotoninumsatzes wird spezifisch über 5-HT 1-Rezeptoren vermittelt, da die 5-HT 2- und 5-HT 3-Rezeptoren durch Mirtazapin blockiert werden. Es wird angenommen, dass beide Enantiomere von Mirtazapin zu dessen antidepressiver Wirkung beitragen: das S(+)-Enantiomer durch die Blockierung der a 2 - und 5-HT 2-Rezeptoren, das R(-)-Enantiomer durch die Blockierung der 5-HT 3-Rezeptoren.
Die Histamin H 1-antagonistische Wirkung von Remeron ist für dessen sedative Eigenschaften verantwortlich.
Klinische Wirksamkeit
Mirtazapin wirkt stark sedativ und hat im therapeutischen Dosierungsbereich geringen Einfluss auf das kardiovaskuläre System. Die anticholinergen Wirkungen von Mirtazapin sind geringer als bei trizyklischen Antidepressiva.
Pharmakokinetik
Absorption
Nach oraler Verabreichung der Remeron Filmtabletten und Schmelztabletten wird der Wirkstoff Mirtazapin schnell und gut resorbiert. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt 50% und die maximalen Plasmaspiegel werden innerhalb von 2 Stunden erreicht.
Bei Frauen wurden um ca. 50% höhere Spiegel von Mirtazapin als bei Männern gemessen.
Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Mirtazapin.
Distribution
Die Plasmaproteinbindung beträgt ca. 85%.
Metabolismus
Mirtazapin wird weitgehend metabolisiert. Die Biotransformation erfolgt hauptsächlich durch Demethylierung und Oxidation mit nachfolgender Konjugation.
In-vitro-Studien mit humanen Lebermikrosomen ergaben Hinweise darauf, dass die Cytochrom P450-Enzyme CYP2D6 und CYP1A2 in die Bildung des 8-hydroxy-Metaboliten von Mirtazapin involviert sind, während das Enzym CYP3A4 für die Bildung der N-demethyl- und N-oxid-Metabolite verantwortlich ist.
Der Demethyl-Metabolit ist pharmakologisch aktiv und scheint dasselbe pharmakokinetische Profil wie die Stammverbindung zu besitzen.
Elimination
Mirtazapin wird in Form von Metaboliten innerhalb weniger Tage über den Urin und die Faeces ausgeschieden. Die mittlere Halbwertszeit der Elimination beläuft sich auf 20-40 Stunden. Gelegentlich wurden längere Halbwertszeiten, von bis zu 65 Stunden, beobachtet; kürzere Halbwertszeiten konnten bei jüngeren Menschen gemessen werden. Die Eliminations-Halbwertszeit ist ausreichend, um eine einmalige Tagesdosis zu rechtfertigen. Steady-state Bedingungen werden nach 3-4 Tagen erreicht. Mirtazapin zeigt im empfohlenen Dosisbereich eine lineare Pharmakokinetik.
Kinetik spezieller Patientengruppen
Die Clearance von Remeron kann bei Patienten mit Nieren- und Leberinsuffizienz sowie bei älteren Patienten herabgesetzt sein.
Präklinische Daten
Toxikologiestudien zeigen, dass klinisch relevante kardiotoxische Effekte nach einer Überdosierung von Remeron nicht auftreten.
Sonstige Hinweise
Hinweis
Die Filmtabletten sind oval, bikonvex und rotbraun (30 mg) resp. weiss (45 mg) gefärbt. Die Filmtabletten sind auf einer Seite mit der Bezeichung «Organon» und auf der anderen Seite mit dem Code «TZ/5» (30 mg) oder «TZ/7» (45 mg) gekennzeichnet. Die Filmtabletten zu 30 mg weisen eine Bruchrille auf, womit Sie bei Bedarf leicht in zwei Hälften geteilt werden können.
Die Schmelztabletten sind rund und weiss. Die Schmelztabletten sind mit dem Code «TZ/1» (15 mg) und «TZ/2» (30 mg) gekennzeichnet.
Haltbarkeit
Remeron Filmtabletten resp. Schmelztabletten dürfen nur bis zu dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum (Exp.) verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Die Filmtabletten resp. Schmelztabletten sollten vor Licht und Feuchtigkeit geschützt bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahrt werden.
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